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Was ist Taekwondo? |
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Was ist nun Taekwondo? |
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Taekwondo ist die koreanische Art der waffenlosen Kampfkunst, die zu Selbstverteidigungszwecken im Altertum
entwickelt wurde. Die Gliedmaßen werden hierbei durch schlagen, stoßen, treten oder stechen zu effektiven Waffen. Heute wird Taekwondo überwiegend als reiner Wettkampfsport und wegen seiner vielfältigen Gymnastik als Breitensport betrieben. Der philosophische Aspekt beim Taekwondo wie z.B. Selbstdisziplin, Überwindung des eigenen Egos, Achtung des Gegners steigern das Selbstbewusstsein und erhöhen die innere Ruhe. Taekwondo dient letztendlich der Verbesserung körperlicher und geistiger Leistungsfähigkeit. |
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(Text: Veröffentlicht mit
Genehmigung von Meister Chae -
Sportschule Chae) |
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Bedeutung und Sinn des Taekwondo |
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Taekwondo nimmt positiven Einfluss auf das physische und psychische Körpersystem. Alle Organe werden durch den Sport aktiviert und kontinuierlich aufgebaut, Muskeln entwickeln sich, die Beweglichkeit wird gesteigert und das Gehirn stimuliert. Willenskräfte werden durch erhöhte Leistungskraft gesteigert. |
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(Text: Veröffentlicht mit
Genehmigung von Meister Chae -
Sportschule Chae) |
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Der sportliche Wert des Taekwondo |
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Taekwondo ist eine allumfassende Sportart. Alle Muskeln und Gelenke werden bewegt und aufgebaut. Durch spezielle Gymnastik wird der Körper geschmeidig, ausdauernd und leistungsfähig; die natürlichen menschlichen Lebensfunktionen werden ausgeprägt und bleiben erhalten. |
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(Text: Veröffentlicht mit
Genehmigung von Meister Chae -
Sportschule Chae) |
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Kinderzeit ist Bewegungszeit |
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Viele Kinder in
Deutschland bewegen sich zu wenig. Nach den Ergebnissen der
Studie zur Gesundheit von Kindern und Jugendlichen in
Deutschland (KiGGS) treibt etwa jedes vierte Kind im Alter
von 3 bis 10 Jahren nicht regelmäßig und jedes achte Kind
nie Sport. Gleichzeitig führt eine unausgewogene und
fettreiche Ernährung dazu, dass immer mehr Kinder bereits im
frühen Alter zu Übergewicht oder sogar Fettsucht neigen.
Die aktive Teilnahme am Sport
gehört für Kinder und Jugendliche – mehr denn je – zu den
wichtigsten Stützen des Heranwachsens. In Training und
Wettkampf werden nicht nur motorische Fähigkeiten geschult
und angewandt. Gleichzeitig nimmt die spielerische
Vermittlung von Teamgeist, Durchsetzungswillen und Toleranz
in anerkannt hohem Maße Einfluss auf die
Persönlichkeitsentwicklung. Dinge also, die nicht nur auf
individueller, sondern auch auf gesellschaftlicher Ebene von
unschätzbarem Wert sind.
Weitere Untersuchungen zeigen
u.a. auch, das jedes 10. Kind heute übergewichtig ist.
Viele Kinder fühlen sich auch
körperlich nicht wohl – so klagt ein Drittel der
Grundschulkinder über Rückenschmerzen, bei den
Viertklässlern ist dieser Anteil noch deutlich höher. Bei
ihnen
liegen auch die dauernden Konzentrationsschwierigkeiten über
dem Durchschnitt von zwölf Prozent. Jedes zehnte Kind klagt
über dauerhafte Beschwerden wie Übelkeit, Zittern,
Schweißausbrüche
oder Schlaflosigkeit.
Für Kinder und Jugendliche
bieten Taekwondo die idealen Möglichkeiten, die geistigen,
körperlichen und sozialen Fähigkeiten zu entwickeln. Dabei
werden Teamgeist und Toleranz groß geschrieben. Kinder und
Jugendliche lernen, sich in eine Gruppe einzufügen und
Rücksicht auf andere zu nehmen. Die koordinativ
anspruchsvollen Bewegungsabläufe in den Übungen fördern
Kreativität, Aggressionsabbau und Konzentrationsfähigkeit.
In unserem Verein haben wir
gerade auch im Umgang mit Kindern und Jugendlichen große
Erfahrungen. Das zeigt die erfolgreiche Arbeit unserer
Trainerinnen und Trainer, die teilweise auf eine über
20jährige Trainererfahrung zurückblicken können.
Schon Kinder mit 4 Jahren
lernen bei uns spielerisch und ohne Zwang
Grundbewegungsabläufe und Verhaltensregeln, die zu
beherrschen nicht nur im Taekwondo wichtig sind. Im
spielerischen Wettstreit lernen sie auch, sich zu behaupten
- und das schafft Selbstvertrauen.
Vor allem macht Taekwondo den Kindern aber eines: Sehr viel
Spaß! |
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Charakter stärkender Einfluss des Taekwondo |
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Der Kampfgeist, der durch Taekwondo entwickelt wird, erhöht das Selbstbewusstsein. Das Wissen um die eigenen Fähigkeiten lässt den Menschen viele Situationen ruhiger betrachten, die Achtung des Partners bzw. des Gegners wächst. Der Charakter wird zu einem stark in sich gefestigten Geist geformt, der jeder Lebenssituation gewachsen ist. |
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(Text: Veröffentlicht mit
Genehmigung von Meister Chae -
Sportschule Chae) |
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Der wissenschaftliche Aspekt des Taekwondo |
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Taekwondo ist keine Geheimkunst. Im Taekwondo unterliegt jede Art der Bewegung physikalischen Gesetzen und der Mechanik. Wichtig für eine effektive Taekwondo-Technik ist nicht die Kraft eines Menschen, sondern die Bewegungsenergie, die durch das Beschleunigen von Körper, Händen, Füßen, Beinen oder Armen entsteht. Indem man die Auftrefffläche klein hält, erreicht man eine Konzentration der Energie auf einen möglichst kleinen Punkt, wodurch das Zerschlagen von Brettern oder Steinen möglich wird. Der Körper wird hierbei durch die richtige Atemtechnik noch unterstützt. Die Luft wird beim Auftreffen der Technik in einem Kampfschrei aus dem Körper gepresst, der innere Widerstand wird verringert und der Körper wird flexibel. |
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(Text: Veröffentlicht mit
Genehmigung von Meister Chae -
Sportschule Chae) |
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Der
Ursprung des Taekwondo |
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Die Geschichte des Taekwondo
kann man bis ins Jahr 37 v. Chr. zurückverfolgen.
Wandgemälde in Grabkammern aus dieser Zeit zeigen
kampfbereite und kämpfende Männer. Die hier dargestellten
Kampfkünste wie z.B. Taekyon und Soobak wurden aus dem
menschlichen Selbsterhaltungstrieb entwickelt. Eine
besondere Förderung erfuhren die Kampfkünste in Silla-Reich
(57. v. Chr bis 918 n. Chr.) durch die Jugendorganisation
Hwarang-Do. In den folgenden Dynastien erlebte Taekwondo
Höhen und Tiefen. Erst in unserem Jahrhundert wurde
Taekwondo organisiert und zu einer modernen Kampfkunst
geformt. |
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(Text: Veröffentlicht mit
Genehmigung von Meister Chae -
Sportschule Chae) |
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Kämpfen ja, Gewalt nein ... |
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Über die Rolle die Regeln und Fairness im Umgang mit dem Gegner spielen.
Die Deutsche Taekwondo Union praktiziert seit jeher eine Sportpolitik, die die Respektierung Andersdenkender und die Integration von Sportkameradinnen und –kameraden aus anderen Kulturen in unsere Gesellschaft fördert. Regelmäßiges Taekwondo-Training und die dadurch vermittelten Werte wie Achtung und Respekt, die Stärkung des Selbstbewusstseins, die Anerkennung für erbrachte Leistungen und die Möglichkeit des sportlichen Kräftemessens entwickeln gerade bei jungen Menschen einen starken und friedvollen Charakter. Dies beugt in verstärktem Maße der wachsenden Kinder- und Jugendkriminalität und dem Rechtsextremismus vor.
Die Deutsche Taekwondo Union unterstützt alle wirksamen Maßnahmen, die zur Immunisierung unserer Gesellschaft gegen Intoleranz, Gewaltbereitschaft und Kriminalität beitragen. Wir kämpfen für die Achtung der demokratischen Grundregeln – für eine gewaltfreie Gesellschaft.
- Walter Schwarz, Präsident der Deutschen Taekwondo Union -(aus „Sport tut Deutschland gut.“ – Deutscher Sportbund + Landessportbund Rheinland-Pfalz – Ausgabe Nr. 1 / 02) |
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